Kasachische Bischofskonferenz

Mitglieder der Kasachischen Bischofskonferenz
  • Vorsitzende - Erzbischof  Tomash Peta
  • Stellvertreter  - Erzbischof Jan Pawe³ Lenga
  • Sekretär - Bischof Atanazy Schneider ORC
  • Bischof  Henryk Teofil Howaniec
  • Bischof  Janusz Kaleta
  • Wasili Gowera - Griechisch-Katholische Kirche

 


 Ephesus, den 14. März 2009

AN SEINE HEILIGKEIT

PAPST BENEDIKT XVI.

 

Heiliger Vater!

 

Die Bischöfe und Ordinarien von Kasachstan und Zentralasien sind tief bewegt von den Worten, die Eure Heiligkeit an alle Bischöfe der katholischen Kirche in dem Brief vom 10. März 2009 richtete. Dieser Brief erreichte uns auf unserer Pilgerfahrt, die wir auf den Spuren des heiligen Apostels Paulus unternommen haben. Wir unterstützen voll Ihren Wunsch und Ihre konkreten Gesten, um die Bischöfe, Priester, Ordensleute, Seminaristen und Gläubige der Priesterbruderschaft des hl. Pius X. zur vollen Gemeinschaft mit dem Stellvertreter Christi auf Erden zu führen. Wir sind fest überzeugt von der Angemessenheit, dass der Oberste Hirte der Kirche jenen Bischöfen, Priestern und Gläubigen, die es aufrichtig wünschen, hilft ihren katholischen Glauben in der Fülle zu leben.

Wir bedauern die Tatsache, dass einige innerhalb der Kirche auf diese Ihre höchst pastorale Geste ablehnend reagiert haben, zumal Sie, Heiliger Vater, diese Geste nach dem Vorbild des Guten Hirten getan haben. Alle Hirten der Kirche müssten eine echte Freude darüber verspüren, wenn sie sehen, wie ein verirrtes Schaf in den Schafstall zurückgebracht wird.

Wir beten und hegen die Hoffnung, dass diese Ihre Geste die erwünschten Früchte bringt und so auch dazu beiträgt die Flamme des Glaubens in der Kirche zu stärken in dieser geschichtlichen Stunde unserer Zeit, wo in weiten Teilen der Welt der Glaube zu verlöschen droht.

Wir fahren fort, den Dienst des Nachfolgers Petri, welcher „der Liebe vorsteht“, durch unsere Treue, unsere aufrichtige Ergebenheit und unsere Gebete zu unterstützen

Heiliger Vater wir grüssen Sie aus dem Heiligtum der Seligen Jungfrau Maria in Ephesus und empfehlen Sie in besonderer Weise der Fürsprache Mariens, der Mutter der Kirche, und des heiligen Apostels Johannes, der uns die kostbaren Worte „Deus caritas est“ hinterlies, und der nicht müde war, die Jünger Christi über den wahren Glauben an den Sohn Gottes und an Sein Gebot der Liebe zu ermahnen.

Heiliger Vater, wir bitten um Ihren Apostolischen Segen für uns und die uns anvertrauten Priester und Gläubigen und grüßen Sie in Ehrfurcht und in der Liebe Christi.

 

 + Tomash Peta, Erzbischof-Metropolit der Erzdiözese, Heiligen Maria in Astana

+ Jan Pawel Lenga MIC, Erzbischof-Bischof von Karaganda

+ Henry Theophilus Howaniec OFM, Bischof der Diözese der Heiligsten Dreifaltigkeit in Almaty

+ Janusz Kaleta, Titularbischof von Phelbes, Apostolischer Administrator von Atyrau

 + Athanasius Schneider ORC, Titularbischof von Celerina, Weihbischof von Karaganda

+ Jerzy Maculewicz OFMConv, Titularbischof von Nara, Apostolischer Administrator von Usbekistan

+ Nikolaus Messmer SJ, Titularbischof von Carmeiano, Apostolischer Administrator von Kirgistan                  

 Rev. P. Andrzej Madej OMI, Superior Missionis „sui iuris“ von Turkmenistan,

Rev. P. Vasilij Hovera, Delegat der Ostkirchenkongregation für die Katholiken des byz. Ritus in Kazakhstan und Zentralasien

 


 

Ad limina Apostolorum Besuch - 2008

(Siehe Photos)

Papst Benedikt XVI. erinnerte am 02.10.2008 die Bischöfe Zentralasiens daran, dass die Kirche den Glauben allen in Freiheit vorschlage und ihn nicht aufzwinge. Jede Form des Proselytismus gehöre untersagt, denn der Glaube sei ein Geschenk Gottes. Die Kirche verbiete daher streng, dass jemand zur Annahme des Glaubens gezwungen oder durch ungehörige Mittel beeinflusst oder angelockt werde.

Ein Mensch könne sich nach reiflicher und verantwortlicher Überlegung dem Glauben öffnen, erklärte der Heilige Vater. Er müsse allerdings seiner inneren Eingebung frei folgen können, was nicht nur dem Einzelnen zum Vorteil gereiche, sondern auch der ganzen Gesellschaft. Denn die treue Beachtung der göttlichen Gebote ermögliche ein gerechteres und solidarischeres Zusammenleben.

Vor den Bischöfen aus Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan, die sich zu ihrem Ad-Limina-Besuch in Rom aufhalten, rief Papst Benedikt dazu auf, Gott dafür zu danken, dass trotz aller harten Unterdrückung während der Jahre des atheistischen Regimes und dank der Hingabe der Priester, Ordensleute und Laien die Flamme des Glaubens am Brennen erhalten worden sei.

(Zenit.org)
 

 

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Bischofskonferenzen in Europa   http://www.dbk.de/katholische_kirche/europa/in_kuerze/index.html