Diözese Karaganda 



Bischof Janusz Kaleta,  (* 11. Oktober 1964 in Łazy, Polen) Er empfing am 4. Juni 1989 die Priesterweihe für das polnische Bistum Tarnów durch den Erzbischof von Tarnów, Jerzy Karol Ablewicz, und war zunächst in der Seelsorge tätig. Studierte am Interdisziplinären Theologischen Institut für Bioethik der Päpstlich-Theologischen Akademie Krakau und an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Später als Wissenschaftlicher Assistent an der Akademie Krakau.

Papst Johannes Paul II. bestellte ihn mit Gründung der Apostolischen Administratur Atyrau am 7. Juli 1999 zu deren Apostolischen Administrator. 2006 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Phelbes. Die Bischofsweihe spendete ihm am 23. November 2006 in Rom Kardinalstaatssekretär Angelo Kardinal Sodano; Mitkonsekratoren waren Wiktor Skworc, Bischof von Tarnów, und Henry Theophilus Howaniec OFM, Bischof von Almaty.

Am 5. Februar 2011 berief ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Karaganda.
 


Адрес:

ул. Октябрьская 25

100 029 Караганда

Тел/факс: +7 (7212) 222 273

 

E-mail: diocesekaraganda@gmail.com


General Vikar:

Janusz Potok

Kanzler

Eugeni Zinkowski

Sekretar

S. Alma Džamova

Kurie:     

Ul. Oktjabrskaja 25
100 029 Karaganda

Tel/fax:

Tel. +7 (7212) 509337
                        509261
                        509439
E-mail: diocesekaraganda@gmail.com


Priesterseminar „Maria – Mutter der Kiche“

 

Rektor - Piotr Pytlowany

Prefekt - Eugeni Zinkowski
Spiritual - Viktor Messmer

 

Adresse:

Vostok 3 St., EWDS

100 029 Karaganda

Tel/fax: +7 (7212) 222 983

E-mail: seminar.karaganda@gmail.com

             PYTON1@yandex.kz


Caritas

Director: Fr. Vladimir Nemec

Address:

Tshetskaja st. 65 a

100 022 Karaganda

Tel: +7 (7212) 723 657

                        720 223

             (7003) 358 843

Fax: +7 (7212) 723 657

E-mail: caritaskazakhstan@gmail.com


Struktur der Diözese

                        Pfarreien

Frauen Klostern und Kongregationen

Zentraler Dekanat:

 

Östlicher Dekanat:

 

 

Griechisch-Katholische Pfarreien

 


Pfarreien des zentralen Dekanats:

Karaganda:    Pfarrei der Hl. Joseph

Adresse:

Oktjabrskaja  Str. 23
100 029 Karaganda

Tel/fax: +7 (7212) 220 417 


Karaganda:  Pfarrei von Maria Mutter der Kirche

Adresse:

Orlova Str. 15

100 004 Karaganda

Tel/Fax: +7 (7212)  419 577

E-mail: mic_kaz@nursat.kz

             karagandamic@wp.pl


Abaj: Pfarrei der Verkündung Christi

 

 

Adresse:

Komunalnaja Str. 5

100 101 Abaj

zum Gebethaus muss man Richtung Fiodorovka fahren

Tel/Fax:


Temirtau: Pfarrei der Hl. Andreas

Adresse:   

Prospekt  Mira, Haus Nr. 141/1

100 400 Temirtau

Tel:  823 973 372 


Balhash: Pfarrei des Hl. Franz von Assisi

Adresse:

8 marta Str. 12

100 300 Balhash

Tel: +7 (7106) 640 783


Zhezkazgan:  Pfarrei der Verklärung Christi

Adresse:

Majakowskowo Str, Haus Nr. 59

100 600 Zhezkazgan

Tel/Fax: +7 (7102) 767 510


 

Frauenkloster und Kongregationen des Zentralen Dekanats

 

Schwestern Dienerinen  Jesus in der Eucharistie (Eucharistinerinnen)

Adresse:

Tshapaeva Str. 53
100 029 Karaganda

Tel/fax: +7 (7212) 224 874


Schwestern des Eucharistischen Jesus

Adresse:

Cehovaja St. 2-3
100 004 Karaganda

Tel/fax: +7 (7212) 419 794

E-mail: oaratoriasje@nursat.kz


Schulschwestern des Hl. Franz

Adresse:

Kominterna Str. 30
100 029 Karaganda

Tel/fax: +7 (7212) 223 840

E-mail: osfkaraganda@topmail.kz


Karmelitinnen

 

 

Adresse:

 

Cehovaja Str. 14
100 004 Karaganda

Tel/fax: +7 (7272) 419 833

E-mail: carmelkaraganda@nursat.kz


Missionarinnen der Nächstenliebe

    

Adresse:

Tshernyshevskovo Str. 99
101 405 Temirtau

 

Tel/fax: +7 (73) 922 700

 

E-mail: carmelkaraganda@nursat.kz

 


Schulschwestern De Notre Dame

Adresse:

8 marta Str. 14
100 300 Balhash

Tel/fax: +7 (7103) 666 016 9 (vorläufig)


Pfarreien des östlichen Dekanats

 

Shar:  Pfarrei des Hl. Michael Erzangel

Adresse:

Łekierova Str. 179

070 619 Shar

Tel/Fax: +7 (7234) 521 830

 


Ust'-Kamenogorsk:  Pfarrei der Heiligsten Jungfrau Maria des Rosenkranzes

Adresse:

Almatinskaja Str. 4a

070 002 Ust'-Kamenogorsk

Tel/Fax: +7 (7232) 479 380

E-mail: cath-church-ust-kamenogorsk@gmx.de


Frauen Klostern und Kongregationen des östlichen Kreis

Schwestern der Familie Maria der Miterlöser

Adresse:

Almatinskaha Str. 4a

492 020 Ust'-Kamenogorsk

Tel/Fax: +7 (7232) 479 380

E-mail: cchuka@aport200.ru


 

Greek Catholic Parishes

 

Karaganda:  Maria der Immerwährender Hilfe

 (Pokrova Bogorodicy)

Adresse:

Pishtshevaja Str. 3

100 022 Karaganda

Tel/Fax: +7 (7212) 512 564

E-mail: pokrova@nursat.kz  


Schwestern Dienerinnen der Unbefleckten Empfängnis der Heiligsten Jungfrau Maria

Adresse:

Samarkandskaja Str. 3

100 022 Karaganda

Tel/Fax: +7 (7212) 723 624

E-mail: SSM@nursat.kz


Erzbischof  Jan Pawel Lenga (60), erster katholischer Bischof in Kasachstan und seit 1999 Oberhirte der Diözese Karaganda, ist von seinem Amt zurückgetreten. Papst Benedikt XVI. habe den vorzeitigen Amtsverzicht des Bischofs angenommen. Gleichzeitig wurde der bisherige Weihbischof in Karaganda, der deutschstämmige Athanasius Schneider (49), zum Weihbischof in der Hauptstadt Astana ernannt. Schneider gehört der Gemeinschaft der Regularkanoniker vom hl. Kreuz an.  

Zum neuen Bischof der 31.000 Katholiken zählenden Diözese Karaganda ernannte der Papst den aus Polen stammenden Bischof Janusz Kaleta (46). Dieser behält sein bisheriges Amt als Administrator von Atyrau "bis auf weiters" bei.


Erzbischof Jan Paweł Lenga, MIC 

Geburtsdatum 28.03.1950 
Geburtsort: Gorodok (Ukraine, Kreis Chmelnicki) 
Zum Priester am 28.05.1980 geweiht
Zum einer Titularehre von Bischof von Arbi 13.04.1991 genannt 
Zum Bischof am 26.05.1991 geweiht
Zum Bischof der Karagandischer Diozöse genannt

 

 

FIAT VOLUNTAS TUA

 


Bischof Athanasius Schneider ORC, bürgerlich Antonius Schneider (* 7. April 1961 in Tokmok/Kirgisien, damalige UdSSR) ist Weihbischof im Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana.

 

Er wurde als jüngstes von vier Kindern in eine schwarzmeerdeutsche Familie geboren. Seine Eltern Josef Schneider und Maria geb. Trautmann waren nach dem Zweiten Weltkrieg als sowjetische Internierte von Berlin in den Ural verschleppt worden. 1969 siedelte die Familie nach Valga in Estland über, wo Antonius die russische Schule besuchte, bis sie 1973 nach Deutschland ausreisen konnte und sich in Rottweil niederließ. Nach dem Abitur 1982 trat er im selben Jahr in den Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz (Kreuzorden) auf Burg St. Petersberg bei Silz in Tirol ein und nahm den Ordensnamen Athanasius an. Von 1984 bis 1990 studierte er Philosophie und Theologie an der ordenseigenen Hochschule im brasilianischen Anápolis. Das Sakrament der Priesterweihe empfing er am 25. März 1990 durch den Bischof von Anápolis, Dom Manoel Pestana Filho. Danach war er ein Jahr in der Seelsorge in Aparecida tätig und gleichzeitig Spiritual des dortigen Klosters des Ordens.

 

P. Athanasius Schneider studierte von 1991 bis 1993 Patristik in Rom, erwarb 1993 das Lizenziat an der Dominikaner-Universität Angelicum und gab danach Vorlesungen an der ordenseigenen Hochschule in Anápolis/Brasilien über die Kirchenväter. Den Doktortitel erwarb er 1997 durch seine Dissertation am Augustinianum in Rom bei den Professoren Prosper Grech und Vittorino Grossi über den Hirten des Hermas. Von 1993 bis 2001 war er in der Ordensleitung in Rom als Generalrat tätig. Seit 1999 gab er theologische Gastvorlesungen am Priesterseminar im kasachischen Karaganda, wohin er 2001 übersiedelte und zum Spiritual und Direktor der Studien wurde.

 

Im Oktober 2005 nahm er an der Bischofssynode in Rom über die Eucharistie teil und sprach über seine eucharistischen Erfahrungen im ehemaligen Kommunismus. Er beherrscht neben seiner Muttersprache Deutsch auch Italienisch, Englisch, Russisch, Lateinisch, Griechisch und Portugiesisch.

 

Am 8. April 2006 wurde Athanasius Schneider von Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Celerina und zum Weihbischof für das Bistum Karaganda ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 2. Juni 2006 durch Kardinalstaatssekretär Angelo Kardinal Sodano. Mitkonsekratoren waren Erzbischof Józef Wesołowski, Apostolischer Nuntius in Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan und Kirgisien sowie Jan Paweł Lenga MIC, Erzbischof von Karaganda in Kasachstan.

 

Seine Bischofsprimiz feierte er am 30. Juli 2006 in der Heimatgemeinde St. Pelagius in der Rottweiler Altstadt. Seine Mitra mit Kreuz, Lamm und M für Maria hat ihm seine leibliche Schwester Erika angefertigt, die mit dem Namen Sr. Maria Therese als Ordensfrau im Klarissenkloster Maria Vesperbild bei Augsburg lebt und liturgische Kleidung herstellt. Sein Hirtenstab enthält Christus das Lamm; sein Bischofsring zeigt die Wundertätige Medaille. Bischof Schneider baute in der Diözese Karaganda kleine Gemeinden (Hauskirchen) und Kirchen auf und war gleichzeitig diözesaner Kanzler und Generalvikar. Ebenfalls fungiert er als Sekretär der liturgischen Kommission der russischen Bischofskonferenz.

 

Er hat die Erlaubnis, die slawisch-byzantinische Liturgie zu feiern. In seinem liturgischen Buch „Dominus est“ kritisiert er die gegenwärtige Handhabung der Handkommunion in der katholischen Kirche und plädiert für eine Wiederbelebung der Mundkommunion im Knien.

 

Am 5. Februar 2011 ernannte ihn Benedikt XVI. zum Weihbischof im Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana.