Michael Ragg,  Interview mit Generalvikar Gawol


Kurzportrait: Generalvikar Lorenz Gawol

Lorenz Gawol wurde am 6. August 1929 in Neuruppin/Brandenburg geboren.  Kurz vor Kriegsende absolvierte er eine Ausbildung als Volkssturm-Jugendlicher.  Wegen Erkrankung kommt es jedoch nicht mehr zum militärischen Einsatz. Um den  willkürlichen Verhaftungen durch die Rote Armee zu entgehen, wechselte Lorenz  Gawol im Februar 1947 nach Westberlin. Dort legte er im Juni 1948 am  Canisius-Kolleg die Reifeprüfung ab.  Lorenz Gawol studierte Theologie in Frankfurt am Main, Innsbruck, Fulda, Erfurt  und Neuzelle. 1954 wurde er von Bischof Wilhelm Weskamm in Berlin zum Priester  geweiht. Als Seelsorger war Lorenz Gawol in Westberlin tätig. Hier wirkte er  zwölf Jahre lang als Kaplan in vier Gemeinden. 
 

1966 setzt ihn Alfred Kardinal  Bengsch als Pfarrer der Neubaugebietsgemeinde St. Markus in Berlin-Spandau ein.  1986 wird Lorenz Gawol Krankenhausdekan für alle Häuser in Westberlin und  anschließend für die ganze Diözese Berlin. Am 1. November 1991 beurlaubt ihn  Georg Kardinal Sterzinsky für die Seelsorge der Wolga-Deutschen in  Nordkasachstan. Dort baut Gawol in zwölf Dörfern katholische Gemeinden auf und  gründet die erste katholische Schule Kasachstans. Seit 1999 amtiert Gawol als  Generalvikar in der Hauptstadt Kasachstans, Astana.


Lorenz Gawol, früher Dekan für die Krankenhäuser des Bistums Berlin, ist gleich  nach der Wende, mit 62 Jahren, einem Ruf in den unwirtlichen Norden Kasachstans  gefolgt. In zwölf weit voneinander entfernten Dörfern hat Gawol wieder ein  blühendes katholisches Leben aufgebaut. So wurde der gebürtige Brandenburger  Generalvikar in der Hauptstadt Kasachstans, Astana. Im nächsten Sommer will  Gawol nach Deutschland zurückkehren. In einem Gespräch mit dem internationalen  katholischen Hilfswerk "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe" zog Gawol eine Bilanz  seiner Erfahrungen mit dem Neuaufbau der Kirche in Kasachstan. Die Fragen  stellte Michael Ragg.

Michael Ragg: Herr Generalvikar Gawol, Sie haben jahrzehntelang als  Gemeindepfarrer in Berlin gewirkt, wurden schließlich Dekan für alle Berliner  Krankenhäuser. Mit 62 Jahren, 1991, sind Sie nicht in den Ruhestand gegangen,  sondern nach Zentralasien, nach Kasachstan. Warum?

Generalvikar Lorenz Gawol: Dem war vorausgegangen, dass im Sommer 1991 der  frisch geweihte Bischof Werth aus Nowosibirsk den Berliner Kardinal Sterzinsky  besuchte und ihn nicht nur um humanitäre, sondern auch um personelle Hilfe bat.  Denn er hatte für die damals flächenmäßig größte Diözese der Welt nur weniger  als zehn Priester. Der Kardinal sagte dann bei einer Priesterkonferenz genau vor  neun Jahren, Priestermangel gebe es auch in Berlin, aber solchen nicht. Es gebe  viele Menschen in Sibirien, die ihr ganzes Leben lang keinen Priester erlebt  haben. "Wenn sich jemand gerufen fühlt, dann lasse ich ihn ziehen."

Michael Ragg: Sie haben sich berufen gefühlt, obwohl sie ja vorher noch gar keine Beziehung zu Kasachstan hatten.

Lorenz Gawol: Es geht im Leben eines Christen, erst recht eines Priesters, nicht immer nur um  eigene Vorstellungen, sondern darum: Ruft Gott? Ja oder nein? Gott hat nicht nur  zu biblischen Zeiten gerufen. Auf die Worte von Kardinal Sterzinsky hin wurde  ich sehr unruhig. Ich habe mir das überlegt, und dem Kardinal geschrieben, ich  sei bereit, einige Zeit nach Sibirien zu gehen. Aber er sagte dann: Warten Sie  noch. In zwei Wochen kommt der Bischof von Kasachstan. Und Bischof Lenga sagte  mir dann, in Kasachstan würden noch mehr Wolgadeutsche leben als in Sibirien,  ich solle doch nach Kasachstan kommen. Dazu habe ich mich dann entschieden.

Michael Ragg: Sie haben dann nicht irgendwo in der Hauptstadt Astana ein komfortables Quartier  bezogen, sondern gingen in ein entlegenes Dorf namens Tonkoschurowka im hohen  Norden Kasachstans, nicht weit von Sibirien. Was haben Sie dort vorgefunden?

Lorenz Gawol: Ich fragte den Bischof, ob er denn einen Priester brauchen kann, der kein  Russisch versteht. Er sagte, erstens haben wir viele deutsche Dörfer und  zweitens können Sie ja Russisch lernen. Das zweite ist nicht so gut gelungen,  aber deutsche Dörfer gab es vor zehn Jahren noch viele. Dazu muss man wissen,  dass sich lange in der Sowjetzeit alle Nichtrussen jeden Monat neu verpflichten  mussten, in ihren Dörfern zu bleiben. So gab es vor zehn Jahren noch wirklich  geschlossene deutsche Dörfer. In Tonkoschurowka fand ich Aufnahme in einer  Familie und konnte den Aufbau der Gemeinde und des Gotteshauses betreiben.

Michael Ragg: Sie waren schon bei Ihrer Ankunft ein älterer Mensch. Wie sind Sie mit dem  Klima, den hygienischen Bedingungen zurecht gekommen?

Lorenz Gawol: Was die Kälte betrifft, wusste ich, dass ich nicht nach Afrika fahre und dass  Tonkoschurowka Temperaturen bis Minus vierzig Grad aufweist. Ich war mit der  naiven Vorstellung dahin gegangen, zehn Grad minus sei ganz schön schlimm, aber  zwanzig oder dreißig Grad minus sei dann keine wesentlich Steigerung mehr. Das  hat sich als großer Irrtum herausgestellt. Ab minus 26 Grad fahren die mit  Diesel betriebenen Autos nicht mehr. Es gibt dann viele Einschränkungen.  Manchmal wurde über Radio verkündet: "Heute darf kein Fahrzeug das Dorf  verlassen." Was das Fehlen von Wasserleitung und Kanalisation betraf, tröstete  ich mich damit, dass diese Dinge doch Errungenschaften der letzten beiden  Jahrhunderte sind. Alle Menschen, die vorher gelebt haben, mussten schließlich  auch ohne diesen Komfort auskommen.

Michael Ragg: Wie leben denn die Menschen in Kasachstan?

Lorenz Gawol: Wir müssten schon bis in die Zeit unserer Urgroßeltern zurückgehen, um zu sehen,  wie eingeengt das Leben dort ist. Das ist in den letzten Jahren wieder  deutlicher geworden. Die Menschen haben in den Zeiten unter Breschnew ja doch  ein gewisses wirtschaftliches Niveau erreicht. Vieles, was wirtschaftlich schon  erreicht war, ist wieder verloren gegangen. In Tonkoschurowka gab es früher  große Schweineställe mit dreizehntausend Schweinen. Jetzt werden nur noch privat  ein paar Schweine gehalten. Wenn in den vergangenen Jahren dann auch noch der  Strom gefehlt hat, wenn die Hausfrau darauf warten musste, dass nachts um zwei  vielleicht das Licht wieder angeht, um dann aus dem Bett zu springen und die  Waschmaschinen anzuwerfen, ist das doch eine deutliche Minderung der  Lebensqualität.

Michael Ragg: Wie sieht es in den kasachischen Familien aus?

Lorenz Gawol: Die Familien haben einen größeren Zusammenhalt als wir ihn kennen. Drei  Generationen gehören normalerweise zusammen. Bis vor zehn Jahren gab es auch  viele Kinder. Heute ist das anders. Ich denke an eine junge Frau, mit der ich  reden konnte: "Sie sind doch jetzt schon drei Jahre verheiratet und haben noch  kein Kind." Sie sagte: "Pater, in dieser wirtschaftlichen Situation kann man  doch nicht verantworten, Kinder in die Welt zu setzen."  Viele erhalten ihre Gehaltszahlung mit mehrmonatiger Verspätung, andere bekommen  überhaupt kein Geld in die Hand, sondern Futter für die Tiere und was sie sonst  für den Unterhalt brauchen. Die wirtschaftliche Situation wird jetzt zwar etwas  besser, aber die Menschen haben keine Hoffnung, dass es zu einer durchgreifenden  Besserung kommt. Darum gibt es auch den Drang, auszusiedeln.

Michael Ragg: Der letzte Pfarrer ist 1929 aus Tonkoschurowka vertrieben worden, in dem Jahr,  in dem Sie geboren sind. Gab es denn dort noch gläubige Katholiken?

Lorenz Gawol: Der katholische Glaube war durchaus noch vorhanden. Die Wolgadeutschen dort  hatten eine kleine Holzkapelle gebaut. Bis 1929 kam der Priester aus dem fünfzig  Kilometer entfernten Kellerowka - eine Familie Keller hatte das Dorf gegründet.  Man hat keine Nachricht darüber, wo er geblieben ist. Er wird das Schicksal  vieler Märtyrer geteilt haben. Dieser kleine Kirchbau wurde dann 1936 von  Komsomolzen verwüstet. Das geschah auch mit den Kreuzen in den Wohnungen. Leute  haben mir noch Flaschen gezeigt, in denen sie Reste von zerschlagenen  Christusdarstellungen aufbewahrten. Die haben sie in die Flaschen getan, Wasser  darauf getan und gesagt: Das Kreuz war gesegnet, der Segen wird auf das Wasser  übergehen. So haben sie sich Weihwasser gemacht. Mit wechselnder Beteiligung  haben die Leute den Rosenkranz gebetet, in der Bibel gelesen. Sie haben ihre  Toten mit Gebet zu Grabe geleitet und es gab immer ein paar Babuschki,  Großmütter, die die Kinder am Monatstag ihrer Geburt getauft haben. Mit wenigen  Ausnahmen sind fast alle getauft. Die Glaubensunterweisung war aber verboten und  so war es, wie mir ein Mann sagte, höchste Zeit, dass ein Priester kam, damit  einmal über den Glauben etwas gelehrt wird.

Michael Ragg: Nun mussten Sie das kirchliche Leben neu organisieren. Wie sind Sie vorgegangen?

Lorenz Gawol: Zunächst einmal bin ich in ein Haus mitgegangen, in dem sich die Leute  versammelt haben. Da waren ungefähr vierzig Erwachsene und zwei Kinder. Sie  fragten: "Dürfen wir denn Gottesdienst so halten, wie wir das immer machen?" Ich  sagte: "Ja, ich möchte das kennen lernen." Dann haben sie angefangen, den  Rosenkranz zu beten, und nach dem ersten Gesätz hat die Vorbeterin, die an einem  Tisch gesessen hat, auf dem Kreuze und Heiligenbilder standen, Weihwasser  genommen und damit die Leute besprengt. Dazu haben sie gesungen. Ich habe mich  gefragt, was das für ein Lied sei, bis ich erkannte: Die singen ja das  lateinische "Asperge me", zwar mit einigen Fehlern, aber noch erkennbar. Das hat  mich begeistert. Wir haben bald gemerkt, dass das kleine Einfamilienhaus zu klein wird. Da haben  wir uns dann sonntags im Klub versammeln dürfen. Von Neugier getrieben sind bald  zweihundert Leute zusammen gekommen. So viele sind es nicht immer geblieben. Vor  vier Jahren ungefähr habe ich sonntags zwei Gottesdienste gehalten, bei denen  zusammen gerechnet über hundert Leute gekommen sind. Der Gottesdienstbesuch wäre  wohl weiter gestiegen, wenn nicht die Aussiedlung um sich gegriffen hätte.

Michael Ragg: Sie haben dann Ihre Tätigkeit über Tonkoschurowka hinaus ausgedehnt und weitere  Dörfer mitbetreut. Wie haben Sie das angesichts der riesigen Entfernungen im  Norden Kasachstans organisiert?

Es begann damit, dass mir aus einem ungefähr 250 Kilometer entfernten Ort ein  Mann schrieb, er habe gehört, ich sei hier in Tonkoschurowka, ob ich nicht  bereit sei, auch einmal in sein Dorf zu kommen. Er bot an, er werde mit einem  Auto kommen und mich holen und wieder zurück bringen. Am Montag der Karwoche  brachte er mich in sein Dorf, wo wir dann Gottesdienste gefeiert haben und es  viele Taufen gab. Mehr solcher Kontakte ergaben sich nach und nach, bis ich dann  von der Deutschen Bischofskonferenz ein Fahrzeug bekam, mit dem ich dann viele  Menschen systematisch monatlich besuchen konnte. Jetzt gibt es zwölf Dörfer, in  die ich jeden Monat einmal fahre, im Sommer, von April bis Oktober. Da fahre ich  montags los und komme jeden Tag in zwei oder drei Ortschaften. In der vorletzten  Woche sind zu diesen Katechesen und Vorträgen, die ich wegen meiner geringen  Russisch-Kenntnisse mit Dolmetscher halte, mehr als fünfhundert Leute zusammen  gekommen, davon sechzig Prozent Kinder.

Michael Ragg: Wie wichtig ist für Ihre Arbeit Hilfe aus dem Westen?

Lorenz Gawol: Die Kirche hat drei große Aufgaben: Gottesdienst, Glaubensverkündigung und  Caritas. Diese drei Dinge konnte ich, Gott sei Dank, dank der Hilfe vieler  Freunde gut verwirklichen. Ich nenne hier nur meinen Freundeskreis aus Berlin,  die Kolpinggruppe aus Bochum und die Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Die  Menschen sehen, dass der Pater nicht nur etwas aus der Bibel vorliest, sondern  auch bei der Bewältigung des Alltags zu helfen versucht. In Tonkoschurowka sagte  eine Ärztin: "Sie haben das halbe Dorf angezogen." Das ist natürlich  übertrieben, aber die Kirche konnte dank der Hilfe aus Deutschland und  Österreich doch wirkungsvoll helfen. Besonders geholfen hat mir das internationale Hilfswerk "Kirche in  Not/Ostpriesterhilfe" mit seinen Kinderbibeln in russischer Sprache. Wenn ich in  ein Dorf fahre, fangen wir an mit der Begrüßung, mit Gesprächen. Dann beten wir  den Rosenkranz, der zum Pflichtprogramm aller Gottesdienste hier gehört. Dann  kommt die Messfeier. Mitunter ist während des Rosenkranzes Gelegenheit zur  Beichte. Da habe ich mich gefragt, was davon eigentlich von einem solchen Besuch  hängen bleibt. Ich habe das erste Mal 1992 den Kindern von Tonkoschurowka beim  Martinsfest gesagt: "Ich weiß, der Nikolaus wird jedem Kind, das aus der  Kinderbibel mit eigenen Worten einen Bericht über die Geburt Christi schreibt,  eine Tafel Schokolade geben." Damals haben sich achtzig Kinder beteiligt. Im  nächsten Jahr waren es sogar 123. Das habe ich dann auf die anderen Dörfer auch  ausgedehnt. Die Kinder haben echte Meisterwerke geliefert. Ich denke an ein  kleines Kind, das wunderschöne Malereien brachte. Da sagte ich: "Die Mutti hat  wohl geholfen." Das Kind hat das zugegeben, als ob ich es bei etwas Schlimmem  erwischt hätte. Aber ich sage mir: Wenn sogar die Familie daran mitarbeitet, da  wird doch wohl etwas hängen bleiben. Darum bin ich sehr dankbar, dass ich von  "Kirche in Not" diese wunderschönen Kinderbibeln in ausreichender Zahl hatte.  Die Kinder haben damit einen Kontakt zur Bibel gefunden. In einer Schule, in der  ich dreimal Vorträge halten durfte, sagte mir die Direktorin zum Abschied:  "Unsere Kinder wissen schon mehr über die Bibel als über die Oktoberrevolution."

Michael Ragg: Sie sind zunächst zu den Deutschen gerufen worden, aber fast alle sind jetzt in  Deutschland. Kann denn die katholische Kirche in Kasachstan überleben?

Lorenz Gawol: Neben den Deutschen waren die ebenfalls unter Stalin deportierten Polen in  Kasachstan bisher Stützen der Kirche. Mehr als die Hälfte der 61 katholischen  Priester in Kasachstan sind auch Polen. Die Polen konnten noch nicht aussiedeln.  Es steht aber zu erwarten, dass in Polen neue Gesetze formuliert werden, die das  ermöglichen. Die Kirche braucht sich im Augenblick keine Sorgen um ihre Existenz  zu machen. Sollte die Aussiedlung bei den Polen Gestalt annehmen, wird sie sich  ja, wie bei den Deutschen auch, über Jahre hinziehen und da ist auch ein  Kontaktaufbau mit Nichtpolen und Nichtdeutschen möglich, wie er an einigen  Stellen auch schon gelungen ist.

Michael Ragg: Fast eine Million Deutscher sind aus Kasachstan ausgewandert. Was berichten sie  den in Kasachstan verbliebenen Angehörigen?

Lorenz Gawol: Sämtliche Leute, die ausgesiedelt sind, geben positive Rückmeldung. Das geht so  weit, dass die Aussiedler zum Urlaub nach Kasachstan kommen und die Leute  fragen: "Was macht ihr denn noch hier?" So gibt es einen Sog nach drüben und die  Zahl derer, die enttäuscht von dem, was sie in Deutschland erleben,  zurückkommen, ist meines Wissens im Promillebereich. Soweit es Schwierigkeiten gibt, sind diese oft durch die mangelnde  Sprachkenntnis der jungen Leute bedingt. Die Elterngeneration der jetzigen  Schulkinder durfte ja in der Schule nicht ein Wort Deutsch reden. Den Menschen  in Deutschland kann ich nur sagen: Denkt daran, was diese Menschen hier für  Einschränkungen haben hinnehmen müssen, weil sie Deutsche sind. Wieviele sind in  der Armee umgekommen, in den Wäldern Russlands verhungert oder erfroren. Da kann  jede Familie eine Liste von Namen aufstellen. Das sollte man also bedenken und  die Leute freundlich aufnehmen.

Michael Ragg: Sie haben vor, in absehbarer Zeit nach Deutschland zurückzukehren. Welche  Erfahrungen nehmen Sie mit?

Lorenz Gawol: Die wesentliche Erfahrung, dass die Frohbotschaft allen Völkern verkündet werden  soll. Ich habe an die dreitausend Menschen getauft. Ich denke, dass ich mit der  Hilfe Gottes vielen den Weg zur Bibel, vielen den Weg zu den Sakramenten  eröffnet habe. Selbst die Leute, die dann ausgesiedelt sind, haben doch eine  Idee vom christlichen Leben hier erfahren und konnten sie nach Deutschland  mitnehmen. Diese Jahre hier in Kasachstan sind für meinen Lebenslauf eine  wesentliche Zeit.


Kontakt zu Michael Ragg:
 

Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.V.
Öffentlichkeitsarbeit - Michael Ragg
Postfach 70 10 27, 81310 München
Telefon: 0 89 / 74 37 17 09
Fax: 0 89 / 7 69 62 62
Handy: 01 77 / 6 11 58 40
Email: MichaelRagg@hotmail.com
Internet: www.kirche-in-not.org/


Bei Veröffentlichung erbitten wir ein Belegexemplar. Fotos können Sie gerne über Bildarchiv bei Frau Ursula Walach anfordern  unter Telefon: 0049 61 74 / 2 91 - 1 58.


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